Schmuckgrafik: Rundbogen
Überschrift: Mihla

Um elektrischen Strom erzeugen zu können, wurde 1907 die "Werramühle" zu einem Wasserkraftwerk umgebaut. Mit der Stilllegung der letzten Turbine ging das Wasserkraftwerk im April 1970 außer Betrieb.

 

Am 5. Juli 2006 wurde nach knapp elfmonatiger Bauzeit das dritte Wasserkraftwerk an der Werra in Betrieb genommen. In den Neubau investierte die E.ON Thüringer Energie rund 2,8 Millionen Euro.

 

Mit den zwei eingebauten Kaplanturbinen können im Jahr rund 4 Millionen Kilowattstunden Ökostrom erzeugt werden. Dass entspricht etwa dem Jahresverbrauch von 1.000 Einfamilienhäusern. Bei der geplanten Nutzungsdauer von 30 Jahren wird zudem der Ausstoß von rund 100.000 Tonnen treibhauswirksamen Kohlendioxids vermieden.

 

Zusammen mit den Wasserkraftwerken Falken (ca. 3,3 Mio kWh pro Jahr) und Spichra (ca. 5,5 Millionen kWh pro Jahr) werden so jährlich 12,8 Millionen Kilowattstunden Ökostrom in das Netz der E.ON Thüringer Energie eingespeist. Rund 7,5 Prozent des verkauften Stroms des Unternehmens stammen aus regenerativen Quellen wie Wind,- Sonnen- und Wasserkraft oder Deponie- und Biogas. Damit ist E.ON Thüringer Energie der größte Ökostrom-Anbieter des Freistaates.

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