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Mit WärmePumpen kann man Umgebungswärme bei relativ geringem Einsatz von Strom nutzbar machen und komfortabel heizen. Ein solches Gerät funktioniert ähnlich wie ein Kühlschrank: Ein Medium, das bei mäßigem Druck unter Aufnahme von Wärme aus seiner Umgebung verdampft, wird in einem Kompressor verdichtet und kann die Wärme dann bei entsprechend höherer Temperatur abgeben.
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Dabei verflüssigt es sich wieder, und nach Abbau auch des Druckunterschieds kann der Kreislauf von vorn beginnen.
Wie funktioniert eine WärmePumpe?
Das Kälteaggregat des Kühlschranks "pumpt" auf diese Weise die im Innern unerwünschte Wärme auf das Niveau der Raumtemperatur ab. Die WärmePumpe macht aus der Wärme des Erdreichs, der Außenluft beziehungsweise von Grund- oder Oberflächenwasser Energie, die das Heizungssystem - in der Regel eine Niedertemperatur-, Wand- oder Fußbodenheizung - auf gewünschte Weise ins Haus bringt. Moderne ElektrowärmePumpen erzeugen das Drei- bis Fünffache ihres Stromverbrauchs an Heizwärme. Damit werden natürliche Ressourcen und die Umwelt geschont.
Finanzierung einer WärmePumpe
Die WärmePumpentechnik ist in den letzten Jahrzehnten weiterentwickelt worden. Sie wurde dabei nicht nur effizienter, umweltfreundlicher und zuverlässiger, sondern auch preiswerter. Dennoch sind die Anschaffungskosten im Vergleich zu herkömmlichen Wärmeerzeugungsanlagen hoch, wenn man die Aufwendungen für die Erschließung der Wärmequelle und das Niedertemperaturheizungssystem berücksichtigt. Unter bestimmten Voraussetzungen, die in den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen nachzulesen sind, kann man für den Einsatz einer Wärmepumpe Mittel in Anspruch nehmen (z.B. KFW-Programm zur CO2-Minderung). Im Unterschied zu anderen Bundesländern gibt es zwar keine regelmäßige Förderung durch den Freistaat Thüringen, aber der Einsatz einer WärmePumpe wird auch nicht mehr als Hindernis einer Wohnungsbauförderung gesehen.
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