Schmuckgrafik: Rundbogen
Überschrift: Windkraft vom Meer
Bild: Regenerative Energien

Bereits heute liefert die Windenergie rund 4 Prozent unseres Stroms und ist neben der Wasserkraft der führende regenerative Energieträger in Deutschland. Da aber neue windreiche Standorte an Land kaum noch vorhanden sind, wird weiteres Wachstum dort zunehmend schwieriger. Die Zukunft der Windkraft liegt daher vor unseren Küsten: Dort gibt es nicht nur ausreichend Platz für so genannte Offshore-Windparks, sondern im Vergleich zu den Landregionen auch stärker und gleichmäßiger wehenden Wind.

Das Ziel von E.ON ist es, mit zusätzlichen Kapazitäten bis 2011 eine führende Rolle bei der Nutzung von Offshore-Windenergie zu übernehmen. Im Gegensatz zu den 1,5-Megawatt-Windkraftanlagen an Land wird das Leistungsvermögen der Windkraftanlagen in den Offshore-Windparks bei 5 Megawatt liegen.

 

E.ON sieht in der Offshore-Windenergie das größte Zukunftspotenzial und verfolgt gegenwärtig daher eine Reihe bedeutender Projekte:

 

A. In Großbritannien, wo wir bereits seit 2004 den Offshore-Windpark "Scroby Sands" mit 60 Megawatt betreiben, wird unser Offshore-Windpark "Robin Rigg" entstehen. Bei seiner Fertigstellung wird dieser vor der schottischen Küste entstehende Windpark mit 180 Megawatt die weltweit größte Anlage ihrer Art sein.

 

B. In der Mündung zur Themse planen wir mit Partnern den 1.000-Megawatt-Windpark "London Array".

 

C. In Deutschland wird der erste große Offshore-Windpark mit einer Leistung von 60 Megawatt vor der Insel Borkum entstehen.

 

Dies stellt uns jedoch vor besondere Herausforderungen, da in der BRD Offshore-Windparks aus Naturschutzgründen weit von der Küste entfernt und bei Wassertiefen von bis zu 40 Metern errichtet werden müssen. Daher testen wir diese neue Leistungsklasse von 5-MW-Offshore-Turbinen zunächst an Land. Aktuell betreiben wir dazu eine Testanlage in Cuxhaven. Mit einer Nabenhöhe von 117 Metern und einem Rotordurchmesser von etwa 126 Metern gehört sie zu den größten Anlagen ihrer Art. Nach erfolgreichem Test an Land wird die Errichtung von Offshore-Testfeldern und schließlich der Bau großer Offshore-Windparks folgen. Bis 2011 wollen wir insgesamt 500 Megawatt Windkraftleistung in der Nord- und Ostsee installieren.

 


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