Umweltfreundlich heizen und sparen
Die Nutzung alternativer Energiequellen für Heizzwecke wird in Thüringen immer beliebter. Mehr als 1000 Wärmepumpen wurden bereits im versorgungsnetz von E.ON Thüringer Energie angeschlossen. Die Kundenanlagen sorgen dafür, dass Heizung und Warmwasser unabhängig von Öl, Gas oder Fernwärme zur Verfügung stehen, wenn die Außenluft nicht kälter als -5 Grad Celsius ist. Analog zum Kühlschrank wird mit einer Pumpe die angesaugte Luft verdichtet, die sich dabei bis auf 90 Grad erwärmt und das Wasser im Heizsystem auf bis zu 65 Grad erhitzt. Auf diese Weise lassen sich zwischen 80 und 90 Prozent der Jahresheizleistung umweltfreundlich und ganz ohne Abgase erzeugen. Der Restbedarf für Wärme und Warmwasser erfolgt durch eine effiziente Elektroheizung, für die E.ON Thüringer Energie einen besonders günstigen Heizwärmetarif anbietet.
Wärmepumpen sind seit mehr als 70 Jahren eine weit verbreitete und ökologisch sinnvolle Heizalternative, die erste wurde bereits 1932 im Rathaus von Tokio installiert. Sie eignen sich zur Beheizung von Einfamilienhäusern ebenso wie von Mehrfamilienhäusern und können dank hoher Vorlauftemperaturen alle Arten von Heizsystemen mit Wärme versorgen, die wahlweise der Außenluft, dem Boden oder dem Grundwasser entzogen werden kann.
Wegen ihrer Umweltfreundlichkeit wird der Einbau von Wärmepumpen durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau bundesweit durch zinsverbilligte Darlehen gefördert. Darüber hinaus gewährt E.ON Thüringer Energie für Anlagen in ihrem Versorgungsgebiet einen einmaligen Zuschuss von 52 Euro je kW Heiznennleistung. Langfristiges Ziel des Unternehmens ist es, fünf Prozent des Thüringer Heizungsmarktes mit erneuerbaren Energien abzudecken. Aus diesem Grund bietet das Unternehmen seit kurzem auch Wärmepumpen zu einem monatlichen Mietpreis an.
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