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Weimarer Reden 2010 - Frisst der Kapitalismus seine Kinder?

E.ON Thüringer Energie unterstützt auch 2010 die Veranstaltungsreihe der Weimarer Reden

Weimar (14.1.2010). Im Deutschen Nationaltheater Weimar sind heute die vier Protagonisten der Weimarer Reden 2010 vorgestellt worden. Heiner Geißler, Wolfgang Engler, Friedhelm Hengsbach SJ und Jean Ziegler werden an vier Sonntagen vom 28. Februar bis 21. März zur hochpolitischen und provokanten Frage sprechen: „Frisst der Kapitalismus seine Kinder?“ Auch im 17. Jahr des Bestehens der stets ausverkauften Vortragsreihe stehen damit erneut hochkarätige Gäste am Rednerpult des DNT.

Die national und international anerkannten Redner wollen darüber reflektieren, ob unsere Gesellschaft noch in der Lage ist, aus der Finanz- und Weltwirtschaftskrise die notwendigen Lehren zu ziehen - oder wir sehenden Auges in die nächste Krise steuern.

„Die Weimarer Reden sind ein etablierter Leuchtturm in der Thüringer Kulturlandschaft. Sie greifen auch in diesem Jahr wieder ein hochaktuelles, fast schon brennendes Thema unserer Gesellschaft auf“, sagte der Vorstandsvorsitzende von E.ON Thüringer Energie, Reimund Gotzel, bei der Vorstellung des Programms der Weimarer Reden 2010 im Foyer des Nationaltheaters.

Die diesjährige Vortragsreihe im DNT startet am 28. Februar mit dem Beitrag von Heiner Geißler. Der CDU-Politiker und frühere Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit ist seit Jahrzehnten ein streitbarer Geist im Bereich sozialer Themen. Zudem engagiert er sich seit 2007 als aktives Mitglied in der globalisierungskritischen Bewegung attac. Seine Rede steht unter der vielsagenden Überschrift: Der Tanz um das goldene Kalb.

Der 1952 in Dresden geborene Soziologe und Philosophie-Professor Wolfgang Engler ist am 7. März der zweite Redner. Er wird mit Sicherheit sehr aufschlussreich über Alternativen im Kapitalismus referieren.

Mit Friedhelm Hengsbach SJ setzt ein ebenfalls philosophisch promovierter Wirtschaftsdenker und Ethiker die Reden-Reihe am 14. März fort. Der langjährige Dozent für christliche Gesellschaftsethik spricht über die Vision eines wirtschaftsdemokratischen Aufbruchs jenseits des Finanzkapitalismus. Zum Finale der Weimarer Reden 2010 tritt dann am 21. März Jean Ziegler an das Rednerpult. Von 2000 bis 2008 war der heute 76jährige Schweizer als UN-Sonderberichterstatter tätig, seit 2008 unterstützt der Soziologe als Mitglied den Beratenden Ausschuss des UN-Menschenrechtsrates. Vor allem die Lage der afrikanischen Länder hat Ziegler im Blick, wenn er im DNT über den Hass auf den Westen sprechen wird. Alle Veranstaltungen der Weimarer Reden beginnen um 11 Uhr.

Bereits zum achten Mal unterstützt E.ON Thüringer Energie die Weimarer Reden - und unterstreicht damit ihre gesellschaftliche Verantwortung als ein in Thüringen fest verwurzeltes Unternehmen. E.ON Thüringer Energie pflegt enge Partnerschaften zu Thüringen, seinen Kommunen, Vereinen und Menschen mit dem Ziel, gemeinsam einen deutlichen Beitrag zur Verbesserung der Standortattraktivität zu leisten. Das Unternehmen handelt dabei ganz im Sinne der Nachhaltigkeit und übernimmt jenseits eigener Geschäftsinteressen Verantwortung für das Gemeinwesen und zukünftige Generationen und engagiert sich aus Überzeugung in der Jugend- und Ausbildungsförderung ebenso wie bei der Förderung von Sport, Umweltschutz sowie Kultur.


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